Krankenkasse Testergebnisse

Nahezu jeder Versicherte in der Schweizer Grundversicherung, die per Gesetz vorgeschrieben ist, kann durch den regelmäßigen Wechsel des Versicherers bares Geld sparen. Und in der Tat trifft diese Aussage auf jeden Kunden einer Zusatzversicherung oder einer alternativen Grundversicherung zu, die es in verschiedenen Varianten gibt. Die Möglichkeit, Einsparungen mitzunehmen, werden durch die Krankenkasse Tests mehr als eindeutig unter Beweis gestellt.

Gut informierte Verbraucher nutzen den Krankenkassenvergleich zumindest von Zeit zu Zeit – selbst dann, wenn sie erst in einigen Monaten einen Wechsel der Police oder Versicherungsprämie vornehmen können. Schließlich ist eine gute Vorbereitung mit ausreichend Vorlaufzeit auch und gerade mit Blick auf die geltenden Kündigungsfristen das A und O.

Die besten Chancen auf gute Konditionen haben nun einmal jene Versicherungskunden, die ständig über Neuerungen innerhalb der Versicherungsbranche auf dem Laufenden sind. Denn: Die Versicherungsprämien sind zwar ein wichtiges, aber nur ein Merkmal für die Bewertung der aktuellsten Krankenkassen Testergebnisse.

Diabetes Test
Nicht nur beim Arzt sollten Versicherte einen Test machen. Auch die Testergebnisse der Krankenkassen sollten regelmäßig begutachtet werden.
Richtig und wichtig zu erwähnen:

Natürlich sind die Krankenkassen Tests nicht allein im Hinblick auf die besagte Grundversicherung und die diversen Alternativ-Modelle der Krankenkasse von Bedeutung. Verbraucher, die sich für Bonus- oder Zusatzversicherungen interessieren, tun ebenfalls gut daran, die Ergebnisse von Tests und Vergleichen in ihre Organisation eines Versicherungsabschlusses oder des Anbieterwechsels einzubeziehen.

Abwägen sollten sie des Weiteren nicht allein den gewünschten Leistungsumfang der Policen. Die Frage, für wie viele Personen Versicherungsschutz gebucht werden soll, ist gleichermaßen von Relevanz. Die Kombination objektiver Krankenkasse Testergebnisse und unverbindlicher Angebotsabfragen erlaubt Versicherten, zeitsparend vorzugehen. Ganz zu schweigen von den Rabatten und günstigen Preisen, die Sie durch den Krankenkassen Test ohne großen Aufwand finden können und werden.

Krankenkassenprämien jährlich neu

Versicherungsprofis sprechen ein ganz eindeutige Empfehlung aus: Am besten sollten Versicherte jedes Jahr aufs Neue Krankenkasse Testberichte studieren, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Unbedingt sollten Sie in diesem Zusammenhang darauf achten, dass die Auswertungen zu Krankenkassentarifen die aktuellen offiziellen Prämien des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zugrunde legen. Nur so ist für die nötige Transparenz gesorgt. Wechsel und Anträge allgemein können letzten Endes binnen weniger Minuten erledigt werden. Nicht die Krankenkasse zu wechseln, ist insofern negativ, da die Prämien für die Krankenkasse in der Schweiz auch im kommenden Jahr weiter steigen werden. Die unterschiedlichen Gebühren- und Leistungsmodelle der Versicherungsgesellschaften bieten Gelegenheiten, die Mehrbelastungen in einem gewissen Rahmen abzufangen.

Wissenswertes
Über 600.000 Versicherte in der Schweiz wechseln pro Jahr ihren Anbieter

Gerade die Digitalisierung des Marktes wird diese Wechselfreude zukünftig weiter steigen lassen. Schließlich stehen Krankenkasse Testergebnisse rund um die Uhr am PC oder auf Mobilgeräten zur Verfügung und auch Anträge können zeitlich wie räumlich flexibel gestellt werden. Auf den Kontakt zum Versicherer selbst sind Versicherte heute nicht mehr angewiesen, denn die Tests übernehmen im Grunde die Analyse im Kundeninteresse und informieren über alle Fakten, Leistungen sowie die Prämien, die für den Versicherungsschutz berechnet werden. Die Testergebnisse sind indes immer nur eine Art Platzhalter. Am Ende wird erst die individuelle Angebotsanfrage an infrage kommenden Anbieter klare Aussagen zu den tatsächlichen Kosten bringen. Dies hat unter anderem einen wesentlichen Grund.

Wer sparen will, muss besonders gut vergleichen

Versicherungsnehmer wählen nicht nur eine der fast 100 Krankenkassen aus, die am Schweizer Markt mit einem Grundversicherungs-Angebot vertreten sind und somit an dieser Stelle per Gesetz identische Leistungen zusichern müssen. Gerade der Aspekt der Franchise spielt eine elementare Rolle. Wer clever vorgeht, kann laut den Ergebnissen aktueller Testberichte gut und gerne Summen von bis zu 4000 Franken jährliche einsparen. Die Sparmöglichkeiten sehen bei Zusatzversicherungen in etlichen Fällen ähnlich aus, auch dort können sich Wechsel und Neuabschlüsse lohnen.

Allerdings stehen Versicherte bei Zusatzpolicen für die optimierte Gesundheitsversorgung vor dem Problem, dass die Bedingungen für Kündigungsfristen und Mindestlaufzeiten deutlich von den rechtlichen Vorgaben für die Grundversicherung abweichen. Mehrjährige Vertragsbindungen sind keineswegs unüblich bei Bonusversicherungen. Hier geht es aber ohnehin um Krankenkasse-Testberichte, weshalb Extra-Absicherungen nur am Rande erwähnt werden. Es gibt eine Reihe von Gründen, weshalb Versicherte die Krankenkasse kündigen.

Welche Kriterien sind für Testberichte zu Krankenkassen zu beachten?

Aufgrund der Tatsache, dass der Gesetzgeber wie bereits angesprochen die Leistungen für die Krankenkassen exakt und verbindlich vorgibt, ist der Leistungskatalog nur als allgemeine Information von Interesse. Zum Beispiel können die Daten als Grundlage dienen, um über den Abschluss einer ergänzenden Bonusversicherung nachzudenken. Viele Versicherte schließen solche Zusatzversicherung ab, um für ambulante oder stationäre Behandlungen in der Zukunft vorzusorgen – unter anderem bei zahnärztlichen Maßnahmen fallen schnell sehr hohen Eigenanteile an, auch längere Spitalaufenthalte stellen über die Franchise hinaus eine erhebliche finanzielle Belastung für Patientinnen und Patienten dar.

Wie gut arbeitet der Kundendienst der Versicherer?

Wer sich mit der Frage befasst, welche Aussagekraft Krankenkasse Testergebnisse für die eigenen Zwecke hat, wird eher früh als spät erkennen: Die Werbebotschaften auf den Internetseiten der Versicherer sind – wenn überhaupt – nur sehr bedingt hilfreich. Denn viele Anbieter rühmen sich mit dem Titel des Testsiegers. Bei näherer Betrachtung ergibt die Hintergrundrecherche dann aber, dass die betreffenden Dienstleister oftmals eben nicht zur jeweiligen Nummer eins geworden sind, sondern im Test aller Kassen eher in bestimmten Rubriken den Spitzenplatz belegt haben.

Mancher Versicherer etwa schneidet beim Thema Kundenservice besonders gut ab, sodass der Anbieter ausgezeichnete Werte im Bereich der Kundenzufriedenheit erreichen konnte.

Wichtige Kommunikationswege für gute Krankenkasse Testergebnisse:

  • die gut erreichbare telefonische Hotline
  • vielfach ein Live-Chat auf den Versicherer-Webseiten
  • ein E-Mail-Support
  • ein Vor-Ort-Service in örtlichen Niederlassungen

Bei diesem Thema unterschieden sich die Detailauswertungen oft deutlich. Generell gibt es seit Jahren zunehmend reine Online-Versicherer, die auf ein Netzwerk eigener Filialen verzichten. Dies bringt zwar in vielen Fällen besonders günstige Konditionen, jedoch bevorzugen gerade ältere Versicherte einen persönlichen Ansprechpartner. Gibt es diesen auch bei der Online-Betreuung, ist das Problem weniger gravierend.

Welche Kriterien im Einzelfall im Zentrum der Tests stehen, ist wichtig, um eine vollständige Vergleichbarkeit zu erreichen. Manche Tester befassen sich vorrangig mit den großen Vertretern der Krankenkassen-Landschaft, die nicht nur in einzelnen Kantons vertreten sind. Andere Vergleichsexperten widmen sich darüber hinaus auch kleineren Krankenkassen, sodass die Auswahl deutlich weiter gefasst ist. Je spezifischer ein Vergleich vorgenommen wird, desto eher profitieren Sie von den Angeboten, da diese alle relevanten Fakten mit einbeziehen.

Fragen, die im Rahmen von Testberichten der Krankenkassen wichtig sind

Auch wenn deutlich mehr als die Hälfte aller Grundversicherungs-Kunden aktuellen Krankenkasse Testergebnissen zufolge (einige der Top-Anbieter erreichen noch weitaus bessere Resultate) sehr zufrieden mit den Service ihres Versicherers sind: Treten bei einzelnen Kundinnen und Kunden dennoch Probleme auf, ist die grundlegende Zufriedenheit kein wirklicher Trost. Schon deshalb sind typische Probleme bei der Inanspruchnahme von Leistungen zu berücksichtigen, damit Sie den besten Dienstleister für Ihren Bedarf finden.

Testberichte sollten deshalb unter anderem diese Fragen umfassen:

  • Welche Franchisen können festgelegt werden?
  • Wo sind Versicherer genau tätig → regional oder in der gesamten Schweiz?
  • Wie sehen Erfahrungen von Bestandskunden bezüglich der Zahlungsmoral bei Leistungen aus?
  • Wie verständlich fallen Abrechnungen für Leistungen aus?
  • Welcher bürokratische Aufwand entsteht Antragstellern und Vertragskunden?
  • Werden Leistungen umgehend bewilligt und übernommen oder sind lästige Rückfragen die Regel?
  • Wie gut funktioniert die Kundenbetreuung, gerade bei der Online-Verwaltung?
  • Wie schnell klappt der Vertragsabschluss?

Müssen Kunden Leistungen in Anspruch nehmen, sind administrative Komplikationen störend, wenn schnelles Handeln gefragt ist. Einige Anbieter, die in Tests regelmäßig gut bis sehr gut beim Kundenservice abschneiden, sind die Krankenkassen Swica, Sanitas, Concordia oder CSS – um nur einige wenige zu nennen. Es ist aber eben nicht so, dass nur die großen Namen der Branche Bestnoten in Krankenkasse Testergebnissen erreichen. Kleinere, regional aktive Versicherer präsentieren sich in Tests ebenfalls gut, wie die Analysen etlicher Marktforscher ans Licht bringen.

Was den Abschluss eines Vertrags angeht, muss betont werden, dass die Anbieter der Grundversicherung Neukunden nicht ablehnen dürfen. Jeder Antrag muss bewilligt werden. In diesem Punkt entstehen Verbrauchern also eher keine Probleme, jedoch arbeiten Anbieter unterschiedlich schnell.

Es kann also gerade bei einem Wechsel der Krankenkasse zum Teil etwas länger dauern. Umso weniger nachvollziehbar ist deshalb, dass so viele Versicherungsnehmer noch immer auf die regelmäßige Wechseloption verzichten.

Franchise als Entscheidungsmerkmal für Krankenkassen-Testergebnisse

Allgemein bekannt ist die Rolle, die der Wohnort für einen Krankenkassenvergleich spielt. Kleine Anbieter beschränkten ihr Angebot vielfach auf einige wenige Kantone. Die Franchisen als Selbstbeteiligung an den jährlichen Kosten betreffend gilt es zu wissen: Einige Franchise-Klassen werden vom Gesetzgeber vorgegeben, über diese Stufen hinaus können Versicherer jedoch recht flexible Alternativen ansetzen.

Aufgrund der Tatsache, dass sich die Franchise erheblich auf die Prämienhöhe auswirkt, sollten Versicherte in Krankenkasse Testergebnisse unbedingt auf den jeweiligen Spielraum achten. Mittels Franchisen-Rechner lassen sich objektiv die sinnvollen Bedingungen abstecken, damit Versicherungsnehmer die für sie ideale Franchise finden und vereinbaren können.

Dabei ist es unter anderem wichtig zu wissen, ob Erwachsene nur sich oder auch Kinder (oder weitere Erwachsene) mit versichern möchten. Eine wichtige Bemessungsgrundlage für Prämien sind außerdem die wahrscheinlichen Gesundheitskosten → die Vorjahreskosten sind ein möglicher Ansatzpunkt. Versicherte, die auf Daten aus mehreren zurückliegenden Jahren zugreifen können, ermitteln mit wenig Aufwand einen Jahresdurchschnittswert.

Was ist Franchise?

Die Kostenbeteiligung im Schweizer Gesundheitssystem besteht aus einer Franchise und einem zusätzlichen Selbstbehalt von 10 Prozent. Versicherte beteiligen sich daher an Krankheitskosten, die aus Arzt-Leistungen, Spitalaufenthalten und Medikamenten entstehen.

Franchise – Selbstbehalt bei der Krankenkasse

Monatliche Einsparungen bei Prämien nicht unterschätzen

Die übliche Erwachsenen-Franchise („ordentliche Franchise“) bei der Standard-Grundversicherung beläuft sich 300 Franken. Auf bis zu 2500 Franken kann dieser Wert mit dem Ziel der Prämiensenkung bei etlichen Versicherern in mehreren Stufen angehoben werden. Die Testberichte geben schnell Aufschluss über die genauen Franchise-Varianten, die verschiedene Anbieter erlauben. Dass die Franchise eine große Rolle bei der Festlegung der Krankenkassenprämie spielt, zeigen die Krankenkasse Testergebnisse sehr deutlich – durch die höchste Franchise können Prämien in einigen Kantonen bei Versicherungsanbietern zum Standardmodell mit ordentlicher Franchise mehr als 100 Franken pro Monat einsparen – die Unfalldeckung ist hier sogar oftmals bereits inkludiert. Versicherte sollten stets den möglichen Behandlungsbedarf im Blick behalten.

Wer bereits um zukünftigen Behandlungsbedarf weiß, sollte lieber höhere Prämien bei reduzierter Franchise in Betracht ziehen. Denn bei langfristiger, aufwendiger Behandlung einer vielleicht chronischen Erkrankung müssen Versicherte mit hohen Eigenkosten rechnen.

Zumal:

Das System der Krankenkassen sieht eine weitere tatsächliche Kostenbeteiligung über einen Selbstbehalt vor, der pro Jahr auf 700 Franken und maximal ein Zehntel der Kosten begrenzt ist. Ins Gewicht fällt dieser Faktor selbstverständlich dennoch, gerade Personen mit geringerem Einkommen müssen diesen Aspekt beim Studium der Krankenkasse Testergebnisse vor Augen haben. Fällig wird die Beteiligung, wenn die Franchise als erste Instanz der Kostenbeteiligung in voller Höhe abgegolten ist und weitere Behandlungsausgaben oder Kosten durch den Spitalaufenthalt zu erwarten sind.

Zur Erklärung

Der Selbstbehalt beläuft sich auf 10 % der Gesundheitskosten, wobei die Franchise vom Kostenpunkt abgezogen wird!

Sowohl Arztbehandlungskosten, Ausgaben für den Aufenthalt im Spital als auch Medikamentenkosten fallen unter den Selbstbehalt. Der Wert ist ein pauschaler Prozentsatz und fällt nicht in den Bereich der verhandelbaren Aspekte des Versicherungsschutzes. Zahlen müssen Versicherungsnehmer, sobald der Eigenanteil die schon gezahlte Jahres-Franchise übertrifft. So viel zur Theorie der Nebenkosten über die Prämien in Krankenkasse Testergebnissen hinaus.

Warum sind Krankenkassen-Modelle für die Optimierung wichtig?

Dass die Grundversicherung vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, haben wir bereits festgestellt. Doch die Grundsicherung kann viele Gesichter haben, wie wir an dieser Stelle noch erkennen werden. Neben der Standard-Grundversicherung lohnt sich die Lektüre der aktuellen Krankenkassen-Testergebnisse. Sie machen deutlich, dass es noch einige andere Versicherungsmodelle gibt, welche wir mit dem Ziel einer transparenteren Übersicht nur kurz vorstellen möchten.

Die Alternativmodelle sind:

  • das HMO Modell
  • das Hausarzt-Modell
  • die Telmed-Variante
  • zunehmend das Apotheken-Modell

Die Standard-Grundsicherung ist das Format, dass auf ganzer Linie einen gesetzlich vorgegebenen Leistungskatalog umfasst, den Versicherer garantieren müssen. Sie ist gewissermaßen das Gerüst der Gesundheitsversorgung der Schweiz. Patientinnen und Patienten entscheiden in diesem Fall selbst, wann sie einen Arzt aufsuchen und welchen Experten sie den Vorzug geben. Auch hinsichtlich der Spitalbesuche werden Entscheidungen vom Versicherten selbst gefällt. Die Folge: Die Standard-Grundsicherung ist die Versicherungsprämien betreffend vergleichsweise teuer. Diesem Ansatz gegenüber stehen die anderen genannten Modelle der Krankenkasse. Testergebnisse zeigen, dass diese Alternativen in Abhängigkeit von Versicherungsnehmern und ihrem Bedarf durchaus interessant sein können. Schauen wir uns die Besonderheiten aus der Nähe an.

Die Variante der HMO Versorgung

HMO – die Abkürzung steht an dieser Stelle für „Health Maintenance Organization“, was als Gesundheitserhaltungsorganisation ins Deutsche übertragbar ist. Dahinter steht der Gedanke, dass die medizinische Versorgung sozusagen unter Oberaufsicht eines Behandlungszentrums erfolgt. In diesen Anlaufstellen arbeitet etliche Fachrichtungen zusammen. Die systemischen Ausgaben werden durch die Netzwerke reduziert. Betreuende Ärzte entscheiden hier über etwaigen anderen Behandlungsbedarf. Um bis zu ein Viertel fallen die Versicherungsprämien in diesem Bereich aus.

Das Hausarzt-Modell der Grundversicherung

Wie der Name bereits andeutet: Hier steuern Patienten stets im ersten Schritt einen ausgewählten Hausarzt an. Dieser wägt über mögliche weitere Behandlungen durch einen Facharzt ab und übernimmt ansonsten die erste Versorgung. Die Krankenkasse Testergebnisse geben zu bedenken: Nicht alle Allgemeinmediziner sind dem System angeschlossen. Versicherer stellen in der Regel Listen zur Verfügung, die verfügbare Ärzte umfassen. In allen Kantonen ist für ausreichend Auswahl gesorgt. Teilweise erlauben Krankenkassen eine freie Arzt-Wahl. Ein späterer Wechsel kann relativ aufwendig sein, weshalb die Auswahl bewusst getroffen werden sollte. Die Rabatte bei den Prämien für diesen Versicherungsschutz bewegen sich bei bis zu 15 % nach aktuellen Testberichten.

Die Variante der Telmed-Versorgung

Telemedizin gewinnt in Zeiten von Versorgungsengpässen (vor allem in ländlichen Regionen) zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen der Schweizer Grundsicherung ist ein eigenes Versicherungsmodell dieser Art entstanden, die Versicherten die Erstversorgung auf digitalen/telefonischem Wege zusichern. Statt direkt einen niedergelassenen Arzt aufzusuchen, konsultieren Patienten in diesem Bereich zunächst die sogenannte „telefonische Gesundheitsberatung“, welche weitere Entscheidungen mit Blick auf „echte“ Konsultationen trifft. Die erfahrenen Hotline-Mitarbeiter wägen ab, ob ein Arzt aufgesucht werden muss und spricht auch Empfehlungen aus. Zudem können Versicherte sich bei der Arztsuche helfen lassen.

Das Apotheken-Modell der Grundversicherung

Diese Variante ist noch relativ jung, überzeugt aber immer größere Teile der Schweizer Bevölkerung. Erst seit 2016 existiert dieser Ansatz, wobei noch keine Aufnahme in die BAG-Datenbank erfolgt ist. Stattdessen wird das Format wahlweise dem Bereich der Hausarzt-Modelle oder dem Telmed-System zugeordnet. Dennoch sind die Apotheken-Tarife getrennt von diesen zu bewerten. Statt bei Beschwerden und Symptomen die Sprechstunde des Hausarztes zu nutzen, suchen Versicherte zuerst bei Apotheken aus dem Partnernetzwerk der Krankenkasse auf. Weiterhin ist es bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften üblich, für folgende Behandlungen Vorgaben zur Ärzten zu machen. In den dem System angeschlossenen Apotheken gibt es gesonderte Besprechungszimmer, in denen erste Untersuchungen und Beratungen stattfinden. Insbesondere bezüglich kleinerer Probleme und harmloser Erkrankungen (Stichwort: „Bagatellfall“) können teure Arztuntersuchungen vermieden werden.

Auch eine Medikation kann Teil der Besprechungen sein. Die Apotheken wiederum kooperieren häufig mit Ärzten aus dem Telmed-Verbund oder mit HMO-Einrichtungen, sodass anschließende Behandlungen zügig in die Wege geleitet werden können. Teils betreiben Versicherer ergänzend Hotlines zur Patientenbetreuung. In Krankenkassen-Testergebnissen sind derlei Tarife gesondert mit Hinweisen versehen.

Nicht jedes Modell passt zu jedem Versicherungsnehmer

Der Abschluss der verschiedenen Vertragsmodelle stellt eine nicht zu unterschätzende Leistungseinschränkung dar. Gerade chronisch erkrankte Versicherte sollten genau vergleichen und hinterfragen, wie wichtig die freie Wahl des Arztes im eigenen Falle ist. Fraglich ist für objektive Krankenkassen-Testergebnisse außerdem die Frage, mit welchen Apotheken und Spitälern die Kassen zusammenarbeiten. Auch ist es wichtig zu wissen, ob Hausärzte nur von Versicherungslisten ausgewählt oder tatsächlich vollkommen eigenständig bestimmt werden können. Allerdings können beispielsweise die Kooperationen zwischen Versicherern und Apotheken interessante Rabatte einbringen.

Um Testergebnisse zu verschiedenen Krankenkassen richtig einordnen zu können, müssen Versicherte wissen: Das Bundesamt für Gesundheit legt Jahr für Jahr die Grundleistungen fest und präsentiert zudem die Prämien, die im folgenden Versicherungsjahr zugrunde gelegt werden. Im Schnitt stiegen die Erwachsenen- und Kinder-Prämien 2018 im Vorjahresvergleich zum Beispiel um etwa 4,0 beziehungsweise 5,0 Prozent. Schon deshalb sind Krankenkassen-Testergebnisse ein gutes Hilfsmittel, um sich als Versicherungsnehmer über den aktuellen Status quo am Markt zu informieren und daraus mögliche Schritte für das nächste Jahr abzuleiten – die Kündigungsfristen sind natürlich immer einzuhalten.

Was gilt es sonst bei Krankenkassen-Testberichten zu berücksichtigen?

Bin ich unbedingt auf die Unfalldeckung angewiesen?

Welche Versicherung am Ende das Rennen macht, hängt nicht allein von der Prämie pro Monat oder der Franchise ab. Mindestens ebenso wichtig ist die Abwägung, welches Krankenkassenmodell am besten zum eigenen Bedarf passt. Ein Beispiel für die Notwendigkeit der gezielten Policen-Auswahl ist die Unfalldeckung, die Versicherer optional offerieren. Sie ist nur dann relevant, wenn Versicherte nicht acht Stunden oder mehr in der Woche für einen Arbeitgeber tätig sind. Bei einem Wochenarbeitspensum von acht und mehr Stunden nämlich müssen Arbeitgeber im Sinne ihrer Mitarbeiter für eine entsprechende Unfalldeckung sorgen.

Weisen Krankenkasse-Testergebnisse auf mögliche Rabatte durch höhere Franchisen oder Teilnahme am Hausarzt-Modell oder der HMO-Versorgung hin, muss die Entscheidung für oder gegen einen Versicherer immer im Einklang mit den finanziellen Möglichkeiten und dem Anspruch an die garantierten Leistungen stehen. Die regionale Verfügbarkeit der Dienstleister ist ebenso wichtig.

 Krankenzimmer im Spital
Krankenzimmer im Spital

Auch die Sonderleistungen und das Kleingedruckte sind bedeutend

Nicht zuletzt müssen sich Versicherer vor allem mit möglichen Extraleistungen beschäftigen. Wer kerngesund ist, kann diesen Aspekt möglicherweise außer Acht lassen, Menschen mit Vorerkrankungen können aber gerade durch Extras einen optimierten Versicherungsschutz vereinbaren. Denn neben den vorgestellten Versicherungsformen, die mit Begrenzungen der Leistungen verbunden sein können, gibt es die Chance, Zusatzleistungen in Anspruch zu nehmen.

Einige Beispiele sind:

  • Bonusprogramme (Kostenübernahme für Rauchentwöhnung, Gewichtsreduzierung, Sportstudiobesuche, andere Vorsorgemaßnahmen)
  • Extraleistungen für Menschen mit chronischen Erkrankungen
  • Kostenübernahme für Behandlungen durch Heilpraktiker
  • bessere Versorgung bei zahnärztlicher Behandlungsbedarf
  • (höhere) Zuzahlungen für Gebisse, Brücken, Kronen, Zahnersatz allgemein
  • Kostenübernahme für kieferorthopädische Behandlungen

Je genauer Sie wissen, welche Leistungen für Sie von Relevanz sind, desto besser können Sie den Inhalt der Krankenkassen-Testergebnisse in Relation zum Bedarf setzen. Daraus ergibt sich, dass Versicherte mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne langes Suchen über Testberichte Policen finden, die sowohl unter Gesichtspunkten der Kosten als auch der gebotenen Bestandteile des Versicherungsschutzes zu ihnen passen.

Fazit: Was muss ich wissen, um Testberichte der Krankenkassen einzuordnen?

Alles steht und fällt bei der Auswahl des idealen Anbieters mit dem Anspruch und den wahrscheinlichen Kosten. Je genauer Sie wissen, welche Leistungen Sie beanspruchen werden und wie hoch die jährlichen medizinischen Ausgaben ausfallen, desto individueller gelingt der Vergleich. Krankenkassen-Testberichte sind zum einen immer nur einen Bestandsaufnahme unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Bedarfs. Was für die Masse der Versicherten wichtig ist, muss für den Einzelnen nicht unbedingt richtig sein.

Und dennoch: Testberichte und Vergleichsangebote sind immer ein guter Startpunkt für die persönliche Auswahl. Von den allgemeinen Leistungs- und Beitragsübersichten aus können sich Versicherungsnehmer einen guten Überblick verschaffen und dann die richtige Entscheidung treffen. Dies wiederum gilt sowohl für einen möglichen Tarifwechsel als auch für Kunden, die beispielsweise erstmals einen eigenen Versicherer suchen oder gerade erst in die Schweiz gezogen sind.

Dann nämlich entsteht automatisch eine Versicherungspflicht. Und in diesen Momenten sind objektive Informationen wie geschaffen, um ohne große Mühen durch Krankenkasse Testberichte eine Grundversicherung zu finden, die vielleicht sogar länger als 12 Monate einen rundum zufriedenstellenden Versicherungsschutz bei fairen Konditionen zu buchen.